Stadt Oldenburg – Wahlbereich II – Stadtmitte Süd

Kommunalwahl Oldenburg 2026 • 9. August 2026

Wahlbereich II - Stadtmitte Süd

Grüne, Volt und Piratenpartei

Den Fragenkatalog finden Sie >>hier<<.


Demokratie und Bürgerbeteiligung

Nicolai Beerheide (Grüne) ergänzt: „Bezüglich einer Einwohnerbefragung zum Stadion war ich stets der Meinung, dass es aufgrund der Auswirkungen auf den Haushalt sinvoll ist, eine Einwohnerbefragung oder einen Bürgerentscheid durchzuführen. Ich befürchte jedoch, dass dies jetzt zu spät ist. Grundsätzlich bin ich nicht der Meinung, dass bei jedem Stadtentwicklungsprojekt eine Einwohnerbefragung oder Bürgerentscheid durchgeführt werden sollte. Auch eine Ankündigung im Wahlprogramm ist nicht immer erforderlich. Jedoch kann Fallbezogen insbesondere bei gewichtigen Auswirkungen auf den städtischen Haushalt und großen Auswirkungen auf die Stadtentwicklung und andere Bereiche eine Einwohnerbefragung oder Bürgerentscheid durchgeführt werden. Dies hängt jedoch vom konkreten Einzelfall ab. Eine von Bürger*innen initiierte Einwohnerbefragung oder Bürgerentscheid ist selbstverständlich immer gut und unterstützenswert. Ich möchte dazu auf einen unscharfe Begriffsverwendung hinweisen: Es gibt nach dem NKommVG keine "Bürgerbefragung" sondern nur einen Bürgerentscheid (Ergebnis ist für den Rat verpflichtend) und eine Einwohnerbefragung (Ergebnis nicht bindend).“ 


Laura Erhard (Volt) hebt hervor: „Volt Oldenburg hat den Anspruch, sich für Transparenz, echte Bürgerbeteiligung sowie Demokratieförderung stark zu machen und diese umzusetzen.“


Tim Lück (Volt) ergänzt: „Volt Oldenburg hat den Anspruch, sich für Transparenz, echte Bürgerbeteiligung sowie Demokratieförderung stark zu machen und diese umzusetzen.“


Justin Ritter (Piratenpartei) erklärt: „Während andere Parteien das Thema Transparenz erst jetzt als kurzfristigen Wahlkampftrend entdecken, fordern wir Piraten schon seit Anfang an eine Bürgerbefragung. Denn die aktuelle Debatte um das neue Stadion zeigt: Auch unsere Stadt droht sich zu entzweien. Ich persönlich bin kein Fußballfan. Aber ich weiß, wie wichtig Sport als Kultur ist und wie tief die Verbundenheit vieler Oldenburgerinnen und Oldenburger mit ihrem Verein ist. Genau deshalb bin ich weder starr dafür noch dagegen – ich will das umsetzen, was die Mehrheit für unsere Stadt will! Auf Bundesebene beschweren sich viele Menschen zu Recht, dass Politik nur noch über ihre Köpfe hinweg gemacht wird. Mit mir und den Piraten gibt es die Möglichkeit, vom aktuellen Konfrontationskurs zurück zum Diskussionskurs zu finden. Mein wichtigstes Ziel ist es, das Lagerdenken in Oldenburg zu beenden bevor es richtig anfängt und vor allem mehr Menschen abzuholen. Ich will keine Stadt, in der jeder nur noch an sich selbst denkt, sondern eine Gemeinschaft, in der man sich gegenseitig das Glück gönnt. Was für die einen das Fußballstadion ist, ist für mich z.B ein moderner Outdoor-Fitnesspark, eine ordentliche Infrastruktur für Auto, Bus und Rad, große Parks und öffentliche Gärten zum Entspannen. Oldenburg soll für alle da sein! Wenn die Bürgerbefragung zeigt, dass die Mehrheit das Stadion will, dann soll es gebaut werden – und dann werde ich alles in meiner Macht Stehende tun, um dieses Projekt voll und ganz zu unterstützen. Sofern sich jemand an dieser Art der Politik beteiligen möchte und diese ausbauen will - Kontaktiert uns“


Transparenz & Kontrolle

Nicolai Beerheide (Grüne) ergänzt: Zu Frage 1): Es ist hierbei unklar, was mit allen Dokumenten gemeint ist. Auftragsvergaben werden grundsätzlich vorher vom Rechnungsprüfungsamt geprüft und sollten erst dann durch den Rat freigegeben werden. Zu Frage 2): Solange die Vertragsunterlagen nicht die berechtigten Interessen einzelner berühren sollten die Verträge öffentlich zugänglich sein. Daher eine neutrale "6".


Laura Erhard (Volt) verweist „auf unsere PM vom 28.7.2026 „Volt fordert Transparenz beim Stadionbau“.“


Tim Lück (Volt) ergänzt: „Volt fordert Transparenz beim Stadionbau.“


Justin Ritte (Piratenpartei) stellt klar: Kernforderung der Piraten Partei ist seit der Gründung im Jahr 2006 volle Transparenz. Das gilt aber nicht nur für Projekte sondern bei allem was Steuergelder verwendet. 


Wirtschaftlichkeit & Finanzierung

Wirtschaftlichkeit, Finanzierung und Europäisches Wettbewerbsrecht

Der Haushalt der Stadt Oldenburg wechselte in der aktuellen Ratsperiode vom Überschuss ins Defizit. Welche Einsparungen werden Sie zur Finanzierung der zusätzlichen 3 Millionen Euro Belastung Drittliga-Stadion vornehmen?

Nicolai Beerheite (Grüne): „Das Ziel muss sein, dass keine Einsparungen vorgenommen werden müssen.“


Laura Erhard (Volt): „Wir würden am Bau der Fliegerhorststraße sparen sowie die städtischen Eigenbetriebe überprüfen, ein gutes Controlling sowie Anti-Claim- Management einführen und die hohen Ausgaben der Verwaltung für Personalkosten überprüfen.“


Tim Lück (Volt): „Wir würden am Bau der Fliegerhorststraße sparen sowie die städtischen Eigenbetriebe überprüfen, ein gutes Controlling sowie Anti-Claim-Management einführen und die hohen Ausgaben der Verwaltung für Personalkosten überprüfen.“


Justin Ritter (Piratenpartei): „Im Kontext dieses Fragebogen ist eine fundierte Beantwortung meiner Meinung nach nicht möglich ohne Lagerdenken oder Simplifizierung zu betrieben: Der Haushaltsplan der Stadt Oldenburg umfasst knapp 1550 Seiten. Ja, er ist öffentlich, aber er ist so komplex gestaltet, dass man als normaler Bürger ohne Insider-Wissen der Verwaltung kaum im Detail sagen kann, wo genau der Rotstift angesetzt werden kann, ohne Schaden anzurichten. Wer hier konkrete, einfache Sparversprechen hinklatscht, sagt für meinen Teil nie die ganze Wahrheit und ignoriert ggf. die Wünsche ganzer Stadtteile oder Gruppen. Was ich Ihnen aber als Pirat garantieren kann, ist der Systemwechsel, den wir brauchen: Wir fordern seit Jahren eine radikale Transparenz der Finanzen und Verträge. Erst wenn alle Gutachten, Verträge mit Dienstleistern und Haushaltsdetails verständlich und offen auf dem Tisch liegen (Open Data), können wir Bürger und Politiker gemeinsam sehen, wo Geld ausgegeben wird. Ich bin kein Banker oder ähnliches - Im Kontext meines Unternehmen kann ich mit Zahlen umgehen, aber ich maße mir nicht an die Finanzen einer gesamten Stadt alleine bewerten zu wollen. Daher möchte ich jedem die Möglichkeit geben sich zu solchen Themen zu äußern, sodass begründet und informiert entschieden werden kann. Mein Ansatz ist klar: Keine Hetze gegen bestimmte Gruppen, keine falschen Versprechen. Mein konkreter Vorschlag zur Entlastung ist die Bürgerbefragung beim Stadion. Wenn die Mehrheit dieses Projekt in der aktuellen Finanzkrise ablehnt, haben wir das 3-Millionen-Euro-Problem auf ehrlichste und demokratischste Weise gelöst. Sagt die Mehrheit Ja, müssen wir die Verwaltung konsequent digitalisieren, um Bürokratiekosten zu senken – und das geht nur mit Transparenz, dabei müssen aber gleichzeitig Menschen die nicht digital Arbeiten wollen abgeholt werden. Die Antwort auf diese Frage könnte ich noch um viele Absätze erweitern, mit je einem Themengebiet, wie Kultur, Flötenteich etc. sowie der Aussage, dass das Stadion als eigene GmbH angehalten ist Überschuss zu erzielen (auch wenn mir bewusst ist, dass das schwer wird). Jedoch kommt es am Ende für mich immer auf das selbe heraus - Wir alle zahlen Steuern. Wenn die Mehrheit das Stadion will, müssen es alle finanzieren. Dafür müssen wir aber gemeinsam schauen wie das finanziert werden kann und wo man dafür sparen muss, denn sofern Einsparungen notwendig sind, werden auch Fußballfans betroffen sein.“


Wie rechtfertigen Sie es gegenüber den Oldenburger Bürgern, dass finanzstarken Privatinvestoren ein komplettes Profistadion inklusive VIP-Lounges mit Steuergeldern gebaut wird, während normale Breitensportvereine für Kinder und Jugendliche maximal 30 % Zuschuss für ihre Infrastruktur erhalten und den Großteil selbst tragen müssen?

Nicolai Beerheide (Grüne): „Hhalte ich nicht für begründbar.“


Laura Erhard (Volt): „Wir als Partei haben ein Positionspapier zu der Thematik verabschiedet,
woraus hervorgeht, dass wir die aktuellen Pläne zum Stadionneubau mehrheitlich ablehnen.“


Tim Lück (Volt): „Wir als Partei haben ein Positionspapier zu der Thematik verabschiedet, woraus hervorgeht, dass wir die aktuellen Pläne zum Stadionneubau mehrheitlich ablehnen. 

Justin Ritter (Piratenpartei): „Ihre Frage versucht, den Profisport gegen den Breitensport auszuspielen. Diesen polarisierenden Denkansatz werde ich nicht unterstützen.“

Ich kann und will dieses Missverhältnis nicht rechtfertigen denn es ist schlicht nicht fair. Dass unsere Breitensportvereine zu kurz kommen, ist kein Geheimnis. Es trifft am Ende die vielen Kinder, Jugendlichen und Erwachsenen, aber vor allem die ehrenamtlichen Menschen, die diese Vereine überhaupt erst am Leben halten.

Die Piraten fordern genau deshalb einen Systemwechsel: Wir müssen diese Vereine entlasten. Durch eine konsequente Digitalisierung der Verwaltung schaffen wir bürokratische Hürden ab - Schluss mit Mehrfacheingaben, her mit automatischer Dokumentenabfrage und echter Unterstützung bei der Beantragung von Fördermitteln. Wir müssen es den Ehrenamtlichen leichter machen, nicht schwerer.

Wir brauchen für Oldenburg eine faire Lösung, die für beide Seiten funktioniert. Man darf nicht vergessen: Ein neues Stadion bringt potenziell Kaufkraft für umliegende Unternehmen, stärkt das Image und fördert den Zuzug. Aber selbiges – ein attraktives Lebensumfeld – schaffen eben auch starke Sportvereine.

Weil beide Seiten Argumente haben und es um viel Geld geht, will ich eine Bürgerbefragung. Wenn die Mehrheit zustimmt muss man nichts rechtfertigen.

Was aber am Ende in jedem Fall stehen bleibt - Es muss fair für beide Seiten sein. Es darf nicht sein, dass sich Menschen ausgeschlossen oder nicht gehört fühlen. Das zählt aber für Gegner und Befürworter.“ 


Nicolai Beerheide ergänzt: „Die obigen Fragen sind teilweise suggestiv. Ich möchte betonen, dass ich mich in der aktuellen Ratsperiode stets für eine anteilige Finanzierung durch private Investoren eingesetzt habe. Die Angaben sind daher unter dieser Prämisse zu sehen. Ich behalte mir eine Einordnung in einen konkreten Kontext ausdrücklich vor.“


Justin Ritter kritisiert: „Die aktuelle Debatte krankt an einem giftigen Lagerdenken, das Profi- und Breitensport gegeneinander ausspielt. Das ist nicht nur unfair, sondern schädlich für unsere gesamte Stadtkultur. Eine Stadt muss für alle da sein. Lassen Sie uns doch mal beide Seiten ehrlich betrachten: Wer das Stadion strikt ablehnt, nur weil er keinen Fußball mag oder den Deal unfair findet, vergisst etwas Wichtiges: Für Tausende Menschen in Oldenburg ist dieser Verein ein Stück Heimat, Identität und Lebensqualität. Fußball verbindet Menschen über soziale Grenzen hinweg. Das darf man nicht einfach vom Tisch wischen. Vice versa gilt aber dasselbe: Wer das Stadion um jeden Preis und ohne Rücksicht auf Verluste bauen will, vergisst, dass dieses Projekt mit den Steuergeldern von Menschen finanziert wird, die dieses Stadion vermutlich nie im Leben betreten werden. Jeder regt sich auf Bundesebene über die Verschwendung von Steuergeldern auf – da dürfen wir beim eigenen Hobby nicht auf einmal wegschauen. Die Finanzierung bei einem 69-Millionen-Euro-Defizit ist verdammt schwer. Gerade deshalb dürfen wir uns nicht in Schützengräben verschanzen. Wir müssen gemeinsam an einen Tisch und herausfinden: Will die Mehrheit dieses Stadion? Und wenn ja, wie können wir es so realisieren, dass es die Stadt nicht zerreißt? Mein Ziel als Pirat ist zu prüfen ob es eine Mehrheit gibt - und wenn ja - dann muss eine Lösung gefunden werden, die für die Stadt sinnvoll tragbar ist. Die Debatte wie sie derzeit geführt wird ist aber für keine der beiden Seiten Gewnnbringend, denn sie spaltet die Menschen in Lager auf. Ich möchte einen Mittelweg finden, wo jeder sagen kann, dass es eine faire Lösung ist. Beispielsweise werden auch Museen etc. gefördert, die ggf. für viele Fußballfans nicht relevant sind und nie relevant sein werden. Die Stadt ist Lebensraum von vielen - entsprechend sollten wir uns auch Verhalten.“ 


Europäisches Wettbewerbsrecht

Wie werden Sie verhindern, dass der neue Stadtrat nach der Wahl im September ein finanzielles Desaster erbt, falls die EU-Kommission diese Konstruktion stoppt oder die VfB Oldenburg Fußball GmbH die sogenannte marktübliche Miete langfristig nicht bedienen kann?

Nicolai Beerheide (Grüne): Die Frage verstehe ich nicht. Wenn die EU-Kommission nicht das beihilferechtliche OK gibt, ist aus meiner Sicht das Projekt gescheitert und es muss neu aufgesetzt werden. Solange diese Absage durch die EU-Kommission bis zum September kommt, ist der Schaden gering.“


Laura Erhard (Volt): „Wir verweisen auf den Ratsbeschluss vom 15. April 2024, bei dem ein Notifizierungsverfahren unverzüglich in Gang hätte gesetzt werden sollen.“

Tim Lück (Volt) ergänzt: „Dass dies fast zwei Jahre versäumt wurde, ist ärgerlich. Bis zur tatsächlichen Freigabe hätten keine Kostenzusagen gemacht werden sollen.“


Justin Ritter: „Die Piraten stehen für Bürgerbeteiligung - wir möchten, dass die Mehrheit entscheidet. Einen Risikofreien Bau oder Betrieb kann und wird es nicht geben und auch alleinig verhindern geht im Stadtrat nicht - Lügen werden die Piraten ebenfalls nicht. Wir Piraten möchten dass die Stadt darüber abstimmt ob eine Rückabwicklung (mit den entsprechenden Kosten) sofern möglich durchgeführt wird. Es macht keinen Sinn ein Stadion zu bauen, was die Mehrheit der Stadt nicht möchte. Bevor das nicht entschieden ist, werden die Piraten versuchen Schadenbegrenzung zu betreiben wo immer möglich. 

 Wir verweisen auf den Ratsbeschluss vom 15. April 2024, bei dem ein Notifizierungsverfahren unverzüglich in Gang hätte gesetzt werden sollen. Dass dies fast zwei Jahre versäumt wurde, ist ärgerlich. Bis zur tatsächlichen Freigabe hätten keine Kostenzusagen gemacht werden sollen.


In Anbetracht der gestiegenen Betriebsbeihilfen, die die Zuschüsse für Mitbewerber übersteigen, welche Obergrenze setzen Sie und wie wollen Sie diese Obergrenze durchsetzen?

Nicolai Beerheide (Grüne): „Die Obergrenzen kann ich nicht bewerten. Ich setze mich für eine Anteilige Finanzierung durch private Sponsoren ein.“


Laura Erhard und Tim Lück (Volt): „Wir verweisen auf unser Positionspapier zu der Thematik, woraus hervorgeht, dass wir die aktuellen Pläne zum Stadionneubau mehrheitlich ablehnen.“


Justin Ritter (Piratenpartei): „Wer Ihnen hier eine konkrete Euro-Summe als Obergrenze nennt, betreibt unseriöse Schaufensterpolitik. Ohne Einblick in die noch zu verhandelnden Details der Betreiberverträge wäre jede konkrete Zahl schlicht gewürfelt. Mein Ansatz ist ein anderer: Keine falschen Versprechen, sondern systemische Absicherung. Meine Obergrenze orientiert sich an einem klaren Prinzip der Fairness: Die städtische Betriebsbeihilfe für den Profisport darf niemals zulasten der Grundversorgung unserer Breitensportvereine gehen. Wenn das Defizit im Haushalt wächst, darf nicht der Profifußball Priorität vor den Sanierungen der Turnhallen unserer Stadt haben. Das ist die rote Linie. Und wie setzen wir diese Obergrenze durch? Dafür wäre meine Idee folgende: 1. Ein dynamischer Pachtdeckel im Betreibervertrag: Die Betriebsbeihilfe der Stadt muss an den sportlichen und wirtschaftlichen Erfolg des Vereins gekoppelt sein. Steigen die Einnahmen des Vereins (z. B. durch die VIP-Logen oder Aufstiege), muss die städtische Beihilfe automatisch sinken. Das finanzielle Risiko darf nicht einseitig bei der Stadt liegen. 2. Vertragstransparenz (Open Data): Der Pacht- und Betreibervertrag darf kein Geheimdokument sein. Die Piraten fordern, dass diese Verträge für alle Bürgerinnen und Bürger online einsehbar sind. Nur so können Öffentlichkeit und Controlling-Ausschüsse Ausgabenüberschreitungen sofort erkennen und stoppen, bevor das Kind in den Brunnen gefallen ist.“ 



Nicolai Beerheide ergänzt: „Wie auch vorher sind einige Fragen suggestiv. In der laufenden Ratsperiode habe ich mich stets für eine anteilige Finanzierung durch private Investoren eingesetzt und auch dass die Antwort der EU-Kommission auf beihilferechtliche Fragen erst vorhanden ist, bevor das Projekt fortgesetzt wird. Unter diesem Hintergrund sind die obigen Antworten zu sehen. Ehrenamtliche politische Mandatsträger*innen persönlich haftbar zu machten, halte ich für gefährlich und nicht zielführend, solange keine arglistige Täuschung oder grobe Fahrlässichkeit vorliegt.“


Laura Erhard und Tim Lück (Volt): „Als paneuropäische Partei sind wir uns dem Kontrollgremium der Wettbewerbsaufsicht bewusst und schätzen diese Kontrollinstanz. Aus unserer Pressemitteilung dazu: „Volt hat den Ratsbeschluss 2024 nicht deshalb mit auf den Weg gebracht, damit er zwei Jahre in der Schublade liegt und am Ende die Steuerzahler*innen das finanzielle Risiko tragen. Wer Vertrauen in europäisches Recht und in kommunale Demokratie einfordert, muss beides selbst zuerst einhalten.“


Justin Rittter (Piratenpartei): „Die Debatte um das Stadion wird so emotional geführt, weil hier das grundlegende Prinzip der politischen Verantwortung auf dem Kopf steht. Für uns Piraten wäre es das absolute Minimum gewesen, mit bindenden Beschlüssen zu warten, bis die Zustimmung der EU und die verbindlichen Fördermittelzusagen vorliegen. Dass stattdessen im Eiltempo Fakten geschaffen werden, bevor überhaupt die rechtliche und finanzielle Grundlage steht, halte ich für zutiefst antidemokratisch. Hier wird das volle Risiko komplett auf die Bürgerinnen und Bürger unserer Stadt abgewälzt. Das durch die SPD in einer Ratssitzung die Aussage getroffen wurde, dass der Finanzhaushalt Sache des nächsten Stadtrats ist hilft dabei wenig, da wissentlich Fakten schafft, dessen Konsequenzen durch andere getilgt werden müssen. Wir kennen das aus der Bundespolitik, etwa vom Maskenskandal: Es gab im Vorfeld deutliche Warnungen, es wurde trotzdem durchgezogen, und am Ende zahlt der Steuerzahler die Zeche für den Millionenschaden. Kein Wunder, dass sich viele Menschen fragen, warum Politiker für solche Fehlentscheidungen eigentlich nie persönlich haften müssen. Würden die Verantwortlichen im Rat und in der Verwaltung auch dann so voreilig handeln, wenn sie im schlimmsten Fall mit ihrem eigenen privaten Vermögen haften müssten? Ich bin mir sicher: Die meisten würden sofort auf die Bremse treten. Ob eine persönliche Haftung rechtlich durchsetzbar ist, ist jedoch die Frage – das muss geprüft werden. Aber die moralische Frage ist viel klarer: Steuergeld muss mit genau derselben Sorgfalt behandelt werden wie das eigene Vermögen. Das bedeutet: Risikoarm, vorausschauend und verantwortungsvoll. Das passiert beim Stadionprojekt und anderen Projekten leider nicht. Wer das Geld der Bürger verwaltet, muss Faktenbasiert und Risikoavers arbeiten.“



Stadtentwicklung & Flächennutzung

Stadtentwicklung & Flächennutzung

Nicolai Beerheide ergänzt: „Die Antworten auf die erste Frage ist nicht eindeutig. Ist jetzt gemeinwohlorientierte Nutzung gemeint oder gemeinbedarf. Daher eine neutrale "6" als Antwort. Zu 2) Grundsätzlich ist eine Entsiegelung immer besser als eine Versiegelung. Ich spreche mich aber nicht gegen einen Stadionneubau aus, sondern gegen die Finanzierung ausschließlich durch die Stadt. Es gibt aus meiner Sicht auch Möglichkeiten die Wasseraufnahme insgesamt zu verbessern und zusätzlich Neubauten zu ermöglichen. Gründächer, Zisternen und neue Flächen, die das Wasser eher halten als wegzuleiten sind nicht im Gegensatz zu Neubauvorhaben zu sehen. Daher eine neutrale "6". Zu Frage 3) Mit den bisherigen Planungen steht das Stadion im Widerspruch zur Klimaneutralität. Es ginge auch anders mit einem komplett aus Holz gebauten Stadion, wie es am Anfang der Stadiondiskussion einmal vorgeschlagen wurde. Dies ist natürlich wesentlich teurer und daher auch nicht ausschließlich durch die Stadt zu tragen.“


Laura Erhard: „In Zeiten von Klimakrise, Hitzeperioden und Waldbränden sollte die Devise Entsiegelung und Schwammstadt heißen und nicht weitere Versiegelung – insbesondere nicht in Innenstadtnähe.


Tim Lück: Hitzeperioden und Waldbränden sollte die Devise Entsiegelung und Schwammstadt heißen und nicht weitere Versiegelung. Insbesondere nicht in Innenstadtnähe.


Justin Ritter: Auch bei den Themen Umwelt und Flächennutzung drängt uns der Fragebogen in eine Schwarz-Weiß-Mentalität. Die Vorstellung, man müsse Gemeinwohl und Wirtschaft oder Naturschutz und Entwicklung radikal gegeneinander ausspielen, ist völlig unnötigund schadet Oldenburg. Wir brauchen beides im Verbund. Natürlich ist es ein Fakt, dass für ein Stadion Flächen versiegelt werden. Die Antwort darauf darf aber kein pauschales Bauverbot sein, sondern eine vorausschauende Politik: Wenn wir an einer Stelle versiegeln, müssen wir als Stadt an anderer Stelle entsiegeln und ökologische Alternativen schaffen. Dafür muss man aber gemeinsam diskutieren. Ich halte überhaupt nichts davon, Gemeinflächen gegen Gewerbe auszuspielen. Wirtschaftlichkeit und Gemeinwohl bedingen sich gegenseitig. Was nützt uns eine reine Gemeinwohlfläche, die am Ende tot ist, weil es dort keinerlei Angebote gibt? Wir müssen Synergien schaffen! Ich bin ein großer Fan von ‚Walkable Neighbourhoods‘ und sogenannten ‚Third Places‘ – also lebendigen Nachbarschaften der kurzen Wege und Orten, die für alle Menschen offenstehen, ganz ohne Konsumzwang oder Barrieren. Solche lebendigen Begegnungsorte entstehen aber nur, wenn Kultur, Freizeit und lokale Wirtschaft Hand in Hand gehen, denn nur dann gibt es einen Mehrseitigen Bedarf diese Flächen auch ordentlich anzubinden, Präsenz an den Orten zu zeigen und diese zu pflegen. Wenn die Mehrheit der Oldenburger sich für das Stadion entscheidet, dann müssen wir dieses Projekt genau nach diesen Prinzipien gestalten. Es darf kein isolierter Betonklotz werden, sondern muss sich als lebendiger, grüner und offener Ort in unsere Stadtstruktur einfügen. Das ist mein Anspruch an eine moderne und faire Stadtentwicklung. Am Ende muss es für alle etwas geben und das ist denke ich machbar, sofern alle Beteiligten miteinander sprechen und Lösungen finden, die für alle passen. Du möchtest mehr über die Piraten erfahren oder nicht mehr nur zusehen?“


Lärm, Verkehr & Umwelt

Nicolai Beerheide ergänzt: „Zu Frage 1): Bereits in der Vergangenheit habe ich mich dazu geäußert, dass ich das Verkehrskonzept nicht für tragfähig halte. Natürlich müssen alle Verkehrsknotenpunkte beachtet werden. Da die Frage suggestiv ist, gebe ich eine neutrale "6" ab.


Justin Ritter: „In Zeiten des aktiven Klimawandels müssen wir darauf achten, dass Oldenburg seine Fauna behält. Das steht denke ich für jeden Leser ausser Frage. Im Kontext der Anwohnenden müssen diese einbezogen werden. Hier gibt es ggf. die Möglichkeit zu Beteiligungen oder Entschädigungen.  Für mich steht aber fest, dass ein negativer Einfluss auf die Natur ausgeschlossen sein muss. Auch Fußballfans sind auf ein Lebenswertes Oldenburg angewiesen und wir sollten darauf achten, dass es der Stadt gut geht. Der Punkt der Anbindung ist für mich einer der wichtigsten, auch im Kontext der Umsatzmaximierung. Das wichtigste am Stadion für die Stadt, ist der Umsatz davor und danach. Die Menschen müssen in die Innenstadt kommen und zum Spiel. Das Marschwegstadion hat gezeigt, wie groß der Impact für die Infrastruktur sein kann - mitunter durch Sperrungen an Spieltagen - entsprechend muss darauf geachtet werden, dass nicht nur das Spiel gut erreichbar ist sondern die Stadt und dessen Unternehmen etwas davon hat. Du möchtest mehr über die Piraten erfahren oder nicht mehr nur zusehen.“ 



Sport & Gemeinwohl

Sport & Gemeinwohl

Wie rechtfertigen Sie es gegenüber den 43.000 Sportlerinnen und Sportlern in Oldenburg, dass für ein kommerzielles Fußballstadion die strengen städtischen Sportförderrichtlinien de facto umgangen oder großzügiger ausgelegt werden, während ehrenamtlich geführte Vereine und Schulen um Hallenzeiten und Sanierungsmittel kämpfen?

Nicolai Beerheide (Grüne): „Kann ich nicht rechtfertigen, habe ich auch in der Vergangenheit nicht getan.“


Laura Erhard und Tim Lück (Volt): „Wir verweisen auf unser Positionspapier zu der Thematik, woraus hervorgeht, dass wir die aktuellen Pläne zum Stadionneubau mehrheitlich ablehnen.“


Justin Ritter (Piratenpartei): „Rechtfertige ich nicht. Für mich ist das nicht okay - Breitensportvereine sollten umfassender und einfacher gefördert werden.“

Wie stehen Sie zu der Aussage: Mit dem Stadionneubau wird ein “dritter Ort” geschaffen? 

Nicolai Beerheide (Grüne): „Dritte Orte sind Orte an denen nicht konsumiert werden muss, um sich dort aufhalten zu dürfen. Zum Stadion bekomme ich nur Zugang durch ein Ticket. Dies allein widerspricht schon für mich der Definition eines Dritten Ortes.“


Laura Erhard (Volt): „Ein Dritter Ort hat folgende Merkmale: Neutralität, ungezwungene Geselligkeit und leichter Zugang. Ein Fußballstadion, dessen Rasenfläche an ca. 20 Tagen im Jahr genutzt wird und bei dem die Tribünen nur gegen Eintrittsgeld von mehr als 10€ betreten werden dürfen, erfüllt diese Kriterien nicht.“


Tim Lück (Volt) ergänzt: „Ein kommerzielles Fußballstadion ist kein „Dritter Ort“.


Justin Ritter (Piratenpartei): „Ein Dritter Ort ist per Definition ein Ort, der für alle zugänglich ist und Menschen ohne Konsumzwang aus unterschiedlichen Lebensbereichen zusammenbringt. Das Stadion selbst kann kein dritter Ort sein, da man dafür ein Ticket braucht. Das steht gegen die Kerndefinition. Man könnte natürlich angrenzende Grünanlagen entsprechend gestalten, dass diese immer zugänglich sind etc. aber eine solche Planung ist mir nicht bekannt und es wäre dann auch nicht mehr das Stadion an sich.“


Wie positionieren Sie sich zu dem Vorwurf, dass der Stadionneubau den etablierten und zuschauerstarken Spitzen-Basketball und insbesondere den professionellen Frauensport in Oldenburg wirtschaftlich und logistisch gefährdet?

Nicolai Beerheide (Grüne): „Wirtschaftlich kann ich nichts einschätzen. Mir ist unklar, was mit logistisch gemeint ist. Den Brief der EWE Baskets habe ich zur Kenntnis genommen. Mir macht ebenfalls Sorge, dass durch die zusätzlichen Verkehre um die Weser-Ems-Halle es zu größeren Belastungen auf Anwohner, Verkehrt und weitere Veranstaltungen um die Weser-Ems-Halle kommt.“


Laura Erhard und Tim Lück (Volt): „Ohne die eine Sportart gegen die andere Sportart ausspielen oder vergleichen zu wollen: Die Voraussetzungen der Bau der EWE-Arenen waren völlig andere, als wir es derzeit beim Fußballstadion erleben. Die Baskets sind regelmäßig ausverkauft und spielen etabliert in der ersten BBL. Der „Sportmarkt“ in Oldenburg ist gesättigt und eine dritte Sportart würde vermutlich den Konkurrenzdruck um Sponsoren und Zuschauer deutlich verschärfen – vermutlich zum Nachteil der „Randsportarten“ Basketball und Handball.“


Justin Ritter (Piratenpartei): „Im Kontext der Infrastruktur sehe ich das ähnlich, jedoch müssten die unterschiedlichen Vereine dann miteinander sprechen um etwaige Überschneidungen zu verhindern (sofern möglich). Im Kontext der wirtschaftlichkeit ist es eine Sache der Vereine die Wirtschaftlichkeit sicherzustellen. Es wird sich im Kontext dieses Fragebogen darüber aufgeregt, dass der VFB gegenüber dem Breitensport bevorzugt wird - dann sollte die Stadt noch weniger einen Verein dem anderen vorziehen. Aber auch hier gilt der Grundsatz der Piraten - Bürgerentscheid durchführen. Wenn die Mehrheit das Stadion möchte, muss geschaut werden, wie man das am sinnvollsten umsetzen kann. Die EWE Baskets sollten an dieser Diskussion mitwirken dürfen genau wie der VfB.“



Werden Sie garantieren, dass der etablierte Basketball- und Frauen-Handballsport bei der Termin- und Parkplatzvergabe nicht hinter den (aktuell viertklassigen) Berufsfußballern zurückgestuft wird? Wie werden Sie das ggf. gegen die Anforderungen des DFB umsetzen?

Nicolai Beerheide (Grüne): „Die Anforderungen und Garantien sind durch die Gesellschaften der jeweiligen Venues umzusetzen. Als Ratsmitglied erwarte ich, dass die Geschäftsführer*innen dies lösen und ggf. Vorschläge zu Abhilfe machen.“


Laura Erhard und Tim Lück (Volt): Garantieren können wir das nicht, da es aktuell unklar ist, wer im Zweifelsfall darüber überhaupt entscheidet.


Justin Ritter (Piratenpartei): „Diese Frage ist stark suggestiv und kann nicht professionell beantwortet werden. Auch hier stellt sich aber die Frage, weshalb soll hier der Basketball dem Fußball vorgezogen werden? - Für die Piraten muss eine faire Gesamtlösung erarbeitet werden. Diese Frage suggeriert, dass Basketball / Handball dem Fußball überstellt sind. Auch das sollte nicht in einer Stadt für alle gemacht werden.“


Nicolai Beerheide ergänzt: „Zu Frage 6) Diese ist suggestiv und kann ich nicht beantworten. Im Einzelfall sind Prioritäten zu bewerten und von den verantwortlichen Vereinen festzulegen.“

Gesamtbewertung

Nicolai Beerheide ergänzt: „Zu der obigen Frage möchte ich anmerken, dass es nicht fehlende Sportinfrastruktur für Schulen und Vereine gibt. Die Infrastruktur ist nich ausreichend und dies hat viele differenzierte Gründe. Zum einen wird die Sportlandschaft mit ihren Sportarten immer vielfältiger, zum anderen ist in ein wachsenden Stadt ohne mitwachsende Infrastruktur logischerweise irgendwann weniger Raum für alle vorhanden. Wenn die Frage meint, dass der bereits vorhanden städtischen Infrastruktur mehr finanzieller Raum gegeben werden sollte, als einem einzelnen Stadion, stimme ich dem voll zu. Dazu bin ich auch der Meinung, dass das Stadion insgesamt vom Rat neu bewertet werden sollte. Allerdings sind die Verträge bereits unterschrieben und müssen erfüllt werden. Die Ratsmehrheit hat sich in keine gute Lage gebracht.“


Justing Ritter ergänzt: „Die Piratenpartei setzt sich seit Planung des Stadion dafür ein, dass ein Bürgerentscheid durchgeführt wird. Wir sind im generellen weder für das Stadion noch dagegen. Wir möchten das umsetzen, was die Mehrheit will. Wenn du wirkliche Demokratie möchtest und genauso wie wir nicht mehr immer das Lagerdenken fördern willst, dann Wähle die Piraten am 13.09. für den Stadtrat.“



Tage
Stunden
Minuten
Sekunden
Countdown beendet!

AfD, BSW, CDU, Echt Oldenburg, FDP und SPD wollten Ihre und unsere Fragen zur Bürgerbeteiligung, Finanzierung, Nachhaltigkeit, Transparenz, Wettbewerbsrecht und Wirtschaftlichkeit nicht beantworten. Das liefert die Antwort auf die Frage, wen Sie nicht wählen sollten.


In Whalkreis II - Stadtmitte Süd haben sich die
Grünen und Volt klar positioniert.


So können Sie spätestens am 13. September gegen Geldverschwendung und Größenwahn stimmen.


Die Kandidatinnen und Kandidaten in Ihrem Wahlkreis:

I - Stadtmitte Nord

III - Nordwest

IV - Nordost

V - Süd und VI - Südwest


von Kommunalwahl Oldenburg 2026 9. August 2026
Wahlbereich IV - Nordost
von Kommunalwahl Oldenburg 2026 9. August 2026
Wahlbereich IV - Nordost
von Kommunalwahl Oldenburg 2026 9. August 2026
Wahlbereich III - Nordwest
von Kommunalwahl Oldenburg 2026 7. August 2026
Wahlbereich I - Stadtmitte Nord
Besser Breitensport statt Berufsfußball
6. August 2026
Lassen Sie sich das nicht gefallen! Noch können Sie einen Stadionneubau auf Kosten der Steuerzahler*innen verhindern.
Ein Faktencheck zum wettbewerbsrechtlichen Verfahren Drittliga-Stadion Oldenburg
von Klaas Brümann 20. Juli 2026
Auf falschem Kurs: Wie Stadtverwaltung und Anwälte das Oldenburger Stadion-Verfahren auf Grund laufen lassen
Ein Drittliga-Stadion ist KEIN Dritter Raum
von Andreas Kölling 4. Juni 2026
Ein „Dritter Ort“ ist ein neutraler, konsumfreier Raum für Gemeinschaft, Entspannung und Austausch. Immer offen und einladend.
von Gesa Gerding 2. Juni 2026
Kann Oldenburg Lehren ziehen aus Aachen, Duisburg und anderen Stadion-Projekten?
Wenn beim Geld für den Fußball die Demokratie versagt
von Klaas Brümann 23. März 2026
Ein 3.-Liga-Stadion war 2021 nicht Teil der Wahlprogramme von CDU, FDP und SPD. Will die Stadionkoalition uns jetzt die Entscheidung wieder vorenthalten?
von Klaas Brümann 19. März 2026
Eine Gefälligkeitsplanung ist Ansichtssache. Wer das mit dem Oberbürgermeister in Verbindung bringt, muss Konsequenzen befürchten.
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